Laos ( 4000 Islands )
Nach unserem Aufenthalt in Krabi, sind wir dann nach Ubon Ratchatani geflogen, wo wir anschließend gleich den Bus zur Grenze nach Laos genommen haben. Gerade mal 2 Stunden dauerte die Fahrt und wir waren angekommen. Natürlich mußten erstmal unser Visa für Laos beantragen. Ging aber alles reibungslos. Bezahlen, Aufkleber in den Pass und schon standen wir in Laos. Ab in das Taxi und weiter ging es bis in die Stadt nach Pakse. Man muß dazu sagen das Taxi fahren oder eben auch Minibus ect. recht preiswert ist in Asien. Wir haben für die 45km von der Grenze gerade mal 8 Euro für das Taxi bezahlt.
In Pakse angekommen, ging es ab in das Hostel. Dort wartete schon eine neue Überraschung, den wir kamen in das Zimmer und fragten uns wo ist das Bad?? Natürlich über den Gang auf der anderen Seite. Zum teilen mit den anderen Gästen auf der Etage. Ich muß sagen wir haben bis jetzt immer darauf geachtet, das wir immer ein Zimmer mit eigenem Bad haben. Leider wurde dies dort ignoriert oder überlesen:-) Naja, also ab in das nächste Hotel, gefragt ob ein Zimmer frei ist. Zurück in das Hostel, Gepäck geholt, storniert und umgezogen. Sogar ein gutes Hotel mit sagenhaften Frühstücks Buffet und Rooftop Bar… Gut es war auch etwas teurer, aber wenigstens mit eigenem Bad.
Als wir dann am Nachmittag durch die Stadt gelaufen sind, haben wir uns noch fix einen Bus organisiert der uns dann am nächsten Tag zu den 4000 Islands ( Don Det ) gebracht hat.
Abgeholt vom Hotel brauchten wir etwa 4 Stunden für die Strecke zu den Inseln direkt im Süden von Laos, gegenüber war schon wieder Kambodscha. Die 4000 Islands sind direkt am Mekong gelegen und durch viele kleine Nebenarme des Mekongs getrennt. Daher 4000 Inseln:-)) Jetzt brachte uns ein Boot noch zur Insel ( Don Det ) wo wir bei Lutz, einem Deutschen der dort lebt und geheiratet hat, einen Bungalow für 4 Nächte gebucht hatten. Direkt am Wasser und ganz idyllisch gelegen. Mit eigenem Bad aber nur Kaltwasser:-))) Früh am Morgen badeten die Wasserbüffel vor unserem Bungalow. Und man konnte in dem kleinen Restaurant bei Ihm wunderbar und lecker frühstücken, und das alles direkt am Mekong.
Wir haben bei Ihm wundervolle Tage verbracht, das Leben der Einheimischen kennengelernt da Lutz ja mit einer Laotin verheiratet ist. Sie sind nicht reich, aber auf Ihre Art glücklich. Sie besitzen mehr Reichtum als mancher Stadtmensch. Und Sie sind so freundlich und hilfsbereit. Aber leider wird das Paradies schon von chinesischen Investoren überschwemmt. Nicht mehr lange, sie planen schon jede menge Hotels und werden dieses Paradies wohl bald auch unter Ihre Kontrolle bringen. Wie fast überall in Südostasien.
Wir haben noch die Irrawaddy Delphine aufgesucht. Und wir hatten riesen Glück, wir waren alleine und konnten 2 der letzten 3 Exemplare die an dieser Stelle im Mekong leben doch noch sehen. Wir haben Sie eine Weile aus von einer kleinen Insel beobachtet. So ruhig und gelassen wie es dort zugeht. Nur leider konnte ich keine gescheiten Fotos hinbekommen. Sie sind nur ab und zu mal aufgetaucht, und keiner wollte für ein gutes Foto mal springen:-) Aber es war ein tolles Erlebnis.
Wir haben uns während dieser Zeit dort entschieden, nicht mehr in den Norden von Laos zu fahren. Wir sind dann kurz entschlossen auf gleichen Weg zurück nach Thailand, wo wir auf einer kleinen aber feinen Insel 4 Tage verweilten. Dazu aber im nächsten Beitrag mehr….




















Hallo, wie heißt das Homestay von Lutz? Wir sind gerade auf dem Weg von Thailand nach Laos.
LG Selli
Hallo, das heißt Mama Leuhah..
Liegt direkt in Don Det..
Viel Spaß Euch und viele Grüße an Lutz